Rezepte – GUTES KANN SO WILD SEIN: An kalten Tagen sorgt heimisches Wildbret für gute Laune auf dem Teller

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Heimisches Wildbret wie eine saftige Wildschweinlende mit Polenta und aromatischer Pilzsoße ist in der kalten Jahreszeit ein natürlicher und nachhaltiger Genuss auf dem Teller. Foto: djd/Kapuhs/DJV

Rezepte – (djd). Gesund, nachhaltig und herrlich vielseitig: Heimisches Wildbret sorgt an kalten Herbst- und Wintertagen für wohligen Genuss.

Es ist reich an Vitamin B sowie Mineralstoffen wie Zink und Eisen und liefert wichtige Omega-3-Fettsäuren. Wildtiere führen ein artgerechtes Leben in freier Natur: Sie ernähren sich natürlich und bewegen sich viel. Wildbret zeichnet sich durch seine regionale Herkunft und kurze Lieferketten aus und ist damit ein nachhaltig produziertes Lebensmittel.

Ob kurz gebraten, geschmort oder aus dem Ofen: Das Fleisch von Wildschwein, Reh oder Hirsch punktet durch Vielseitigkeit und feine Aromanoten. Eine natürliche Alternative von hoher Qualität zu herkömmlichen Fleischprodukten. Mehr als die Hälfte der Deutschen isst mindestens einmal pro Jahr Wild. Auf www.wild-auf-wild.de werden regelmäßig Rezepte und Videos veröffentlicht.

Dazu gibt es Tipps für die Zubereitung und Informationen, etwa zur Lagerung. Mithilfe der Postleitzahlsuche sind Wildbretanbieter und Restaurants vor Ort ganz einfach zu finden – mehr als 4.000 sind bereits gelistet. Rezepte, Trends und Ideen gibt es bei Facebook, YouTube und Instagram.

Dreierlei vom Maisfeld: Saftige Wildschweinlende mit Polenta und aromatischer Pilzsoße

Zutaten für 3 Personen:

2 Wildschweinlenden
2 frische Maiskolben
200 g Polenta (Maisgrieß)
4 Schalotten
200 g Pfifferlinge, alternativ Waldpilze
200 ml Rotwein, alternativ Traubensaft
1 EL Crème fraîche
1 TL Honig
1 EL Butter
1 Schuss Rapsöl
2 Zweige Thymian
10 Blätter Salbei
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Maisgrieß in 750 Milliliter kochendes, gesalzenes Wasser einrieseln lassen und unter Rühren 15 Minuten köcheln, bis ein fester Brei entsteht. In eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform füllen, glatt streichen, abgedeckt auskühlen lassen. Für die Soße Schalotten und Pfifferlinge in Butter anbraten, mit Rotwein oder Traubensaft ablöschen, reduzieren lassen. Thymianzweige mitköcheln lassen, herausnehmen. Crème fraîche unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ein kleines Glas Gemüsefond hinzugeben, 15 Minuten köcheln lassen, pürieren und den Brei in Einmachgläser füllen. Bei Bedarf erwärmen und mit Fond oder Milch verdünnen.

Maiskolben (Mais sollte nicht hart sein) für 15 Minuten in ungesalzenem Wasser kochen. Abtropfen, in Rapsöl rundherum anbraten. Mit Salz und flüssigem Honig würzen.

Die Wildschweinlende mit Salz und einer Prise Zucker würzen, 15 Minuten ruhen lassen. In Rapsöl bei starker Hitze anbraten. Anschließend 10 bis 12 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad Celsius ziehen lassen. Den festen Maisbrei in Streifen schneiden und in etwas Rapsöl anbraten. Mit kurz gebratenen, gesalzenen Salbeiblättern anrichten.

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Quelle: Deutscher Jagdverband e.V. (DJV), Berlin

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